10.000 Euro für „Dortmunder Kinder in Not“

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Der SkF e.V. Dortmund ist für den Umbau des früheren Pfarrhauses an der Westerbleichstraße zur Mädchenschutzstelle gut gerüstet. Eine Spende der Marianne Hoffmann-Stiftung für den Hilfsfonds „Dortmunder Kinder in Not“ hilft dabei (v.l.): Barbara Vosberg (SkF), Propst Andreas Coersmeier, Laura Lintzen (SkF), Dr. Gert Fischer (Marianne Hoffmann-Stiftung) und Sabine Schürmann (SkF). pdp

Dortmund, 5. Dezember 2018. Mit einer großzügigen Spende von 10.000 Euro unterstützt die Marianne Hoffmann-Stiftung erneut den Hilfsfonds’ „Dortmunder Kinder in Not“ der Katholischen Stadtkirche Dortmund. Dr. Gert Fischer, Mitglied des Stiftungsvorstandes, übergab kürzlich den Spendenscheck an Propst Andreas Coersmeier sowie an Barbara Vosberg, Laura Lintzen und Sabine Schürmann vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF e.V. Dortmund).

Ort der Spendenübergabe war die geplante Mädchenschutzstelle des SkF, die im früheren Pfarrhaus an der Westerbleichstraße eingerichtet wird. Ein Teil der Spendengelder soll hier für die Einrichtung der Räumlichkeiten verwendet werden. Sobald alle Genehmigungen vorliegen, soll mit den Umbauarbeiten begonnen und die Mädchenschutzstelle im März kommenden Jahres eröffnet werden.

Der SkF e.V. Dortmund ist bereits Träger der Jugendschutzstelle Agnes-Neuhaus-Heim an der Münsterstraße. Mit der neuen Mädchenschutzstelle wird ergänzend dazu der besonderen Situation von Mädchen, die in Konflikt- und Notlagen aufgenommen werden, Rechnung getragen. „Sie können hier zur Ruhe kommen und werden ausschließlich auf Mitarbeiterinnen und andere Mädchen treffen“, erläutert Laura Lintzen.

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der sogenannten Inobhutnahmen von Kindern und Jugendlichen gestiegen. Mehrheitlich sind Mädchen betroffen. Die Jugendschutzstelle des SkF Dortmund nimmt Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf Jahren bis zur Volljährigkeit im Auftrag des Jugendamtes in Obhut. Beziehungsprobleme im Elternhaus, Vernachlässigung, Gewalt, Suchtprobleme, psychische oder pubertätsbedingte Schwierigkeiten von Jugendlichen oder mangelnde Erziehungsfähigkeit der Eltern können so belastend sein, dass eine kurzfristige Aufnahme in der Jugendschutzstelle nötig wird.

Die Jugendlichen können dort leben, haben verlässliche Ansprechpartner und entwickeln gemeinsam mit sozialpädagogischen Fachkräften in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt individuelle Lösungsansätze.

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